Behind the Lyrics

Als Sängerin von Cataract of Dreams ist es in der Regel Teil meiner Aufgabe, die Ansagen für unsere Auftritte zu gestalten. Auftritte sind immer einer Menge Arbeit und Organisation, aber Ansagen schreiben gehört mit Sicherheit zu den Dingen, die ich am schwierigsten finde und die zugleich am wenigsten Spaß machen.
Die perfekte Ansage hört sich absolut natürlich und nicht vorbereitet an. Sie interagiert mit dem Publikum, wirkt unterhalten, passt dabei zu dem Image der Band und soll authentisch wirken. In diesem Kontext kommt immer wieder die Idee auf, dass es doch schön wäre, wir würden in unseren Ansagen auch etwas zum Inhalt unserer Stücke sagen. Im Prinzip eine nette Idee.

Wer mich kennt der weiß, dass ich Gedichte geschrieben habe, lange bevor ich singen konnte. Den Inhalt eines Songtextes in drei Sätzen zusammen zu fassen entspricht für mich einer ultra kurzen Gedichtsinterpretation aus dem Deutschunterricht oder der zehn Zeilen langen Zusammenfassung eines guten Romans auf Wikipedia. Viele meiner Texte haben schon für mich mehr als eine Perspektive, aus der man sie betrachten kann. Ich schreibe mit der Hoffnung, dass Texte, die ihre Aussage den Menschen nicht direkt ins Gesicht schreien die Möglichkeit bieten, dass sich jeder, ausgehend von seinem eigenen Standpunkt, dem Zentrum des ganzen Annähern kann.
Deshalb gibt es hier nun unter #Behind_the_Lyrics die ausführliche, wenn auch nicht vollständige, Interpretation von einigen der Texte von Cataract of Dreams.
Dabei möchte ich ausdrücklich betonen, dass es sich dabei um meine Sichtweise und nicht um die einzige Wahrheit handelt und dass meine Meinung mit den Ansichten der anderen Bandmitglieder nicht zwangsläufig identisch ist.

Für den ersten Abschnitt der Reihe habe ich die vier Stücke ausgewählt, die am dichtesten mit der Anfangszeit von CatoD verknüpft sind.
Viel Spaß beim Lesen!

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