Segelgedanken III

Je länger ich darüber nachdenke, desto eher komme ich zu dem Schluss, dass mein gegenwärtiges Glück nicht der Grund für meine Teilnahme an diesem Urlaub ist. Ich kann mich erinnern, dass Segeln mich als Kind glücklich gemacht hat. Darum sage ich den Urlaub immer schon zu, bevor ich überhaupt nachdenke, ob er gerade das Richtige für mich ist. Segeln zu gehen ist eine Gewohnheit.

Das soll nicht unbedingt heißen, dass Segeln mich jetzt nichtmehr glücklich macht. Aber macht es mich glücklich? Und wenn ja, warum? Meistens kann ich sehr klar bestimmen, was mich am Glücklichsein hindert. Eine positive Aussage fällt mir schwerer. Es gibt Menschen und Tätigkeiten, die ich mit Glück verbinde und aufzählen könnte. Aber was haben sie gemeinsam? Gibt es überhaupt nur eine Form von Glück? (Antwort: Natürlich nicht).
Ich habe den Verdacht, dass ein Biologe aus dem richtigen Fachgebiet mir dazu mehr erklären könnte… und dass diese Erklärung bei mir, trotz ihrer Wissenschaftlichkeit, ein unvollständiges Gefühl hinterlassen würde.