Scherbenfresser – Erzählspiel

Besser spät als nie ;)
Vor etwa zwei Monaten erschien ein neues Erzählspiel von Gianni Ventrella unter dem Titel Scherbenfresser.
Für das Spiel, das schon in der Vorbestellung fast 100 mal verkauft wurde, hat Feuerwicht das Titelbild gestaltet und einen Großteil der Illustrationen zur Verfügung gestellt.

Seht euch das Projekt gerne näher an unter: //scherbenfresserde.wordpress.com/

REM-Notizen

Karriere - Aus der Ausstellung REM-Notizen

Das neue Ausstellungsjahr im Burladinger Rathaus wird von einem Neumitglied der „burladinger maler“ eröffnet. Für Axel Kuckuk, der seit Sommer 2019 im Verein dabei ist, ist es die erste Ausstellung bei den burladinger malern. Gemeinsam mit der Autorin Kathrina s. East entstand das Konzept, das von Jahresbeginn an bis zum 31. März zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen ist.

Die Ausstellung trägt den Titel REM-Notizen. Sie möchte einladen, einen Schritt vom Alltag zurückzutreten und sich dem Absurden zu öffnen. Dabei interagieren die Werke mit unserer gewohnten Welt, indem sie diese mit diversen Schnapsideen ergänzen, ohne sich dabei selbst allzu ernst zu nehmen.

Gezeigt werden in der Ausstellung 71 Werke. Dabei handelt es sich um nachbearbeitete Tusche-Zeichnungen, welche teilweise am Computer koloriert wurden, sowie um fünf ergänzende Gedichte von Kathrina s. East.

Wer Interesse an der Besichtigung charmanter, abwechslungsreicher und ungewöhnlicher Zeichnungen hat, der ist in den folgenden Monaten im Burladinger Rathaus sicher an der richtigen Adresse.

Mehr Informationen unter:

www.burladinger-maler.de

www.feuerwicht.de (Homepage des Künstlers)

www.kath-east.de (Homepage der Autorin)

Ereignisse

Es ist eine ereignisreiche Zeit.
Letzten Sonntag durften wir die Weihnachtsausstellung Blockhaus im Rathaus der Burladinger Maler mit Cataract of Dreams eröffnen. Vielen herzlichen Dank für die Einladung, den großartigen Tag und das viele Lob an unsere Musik.
Am 20.12 endet die Ausstellung von Feuerwicht und mir im jamclub Musikschule und zugleich bauen wir unsere neue Ausstellung im Burladinger Rathaus auf, wo sie dann ein Vierteljahr lang hängen wird. Anschließend kommen die Feiertage, das neue Jahr … und wie es in diesem weitergeht ist noch unklar, aber Möglichkeiten gibt es schon viele.

Gift

Wenn du glücklich sein willst
Töte dich

Es gibt in dieser Welt
Keinen anderen Kick
Keine bessere Motivation
Keinen anderen Weg
um dazu zu gehören

Wenn du glücklich sein willst
Töte dich

Weil du zum glücklich sein
Freunde brauchst
Freunde wie uns
Die immer an deiner Seite stehen
um dir aus deinen Tiefs zu helfen
um dir den rechten Weg zu weisen
in eine Welt voller Spaß
voller Freude
voller Glück

Wenn du unser Freund sein willst
Töte dich

Das Gift in deinen Adern zeigt dir
dass du noch am Leben bist
Wenn alles in dir sich sträubt
hast du alles richtig gemacht
Denn es gibt in dieser Gesellschaft
Keinen anderen Weg
Keinen anderen Kick
Kein besseres Gefühl

Wenn du dich nicht erbrichst
dann lebst du noch nicht
Wenn du dich nicht tot fühlst
bist du niemals frei

Stell dich zum singen
auf den Marktplatz
Schrei all deine Schmerzen hinaus!

Und wenn ich da stehe
und aus vollem Herzen singe
fragt ihr mich
warum ich jetzt
zum ersten Mal
betrunken bin

Weil ihr nicht versteht
dass Leben aus Leben entsteht
und das alles was passiert ist
dass ihr verlernt
nüchtern zu lachen
dass ihr euch nicht mehr traut
nüchtern zu tanzen
dass ihr darüber lacht
wenn jemand nüchtern weint
dass ihr vergesst
zu leben
und es nicht spürt
und dass ihr früher sterben werdet

Ich aber brauch euch nicht
zum glücklich sein

Erinnerung an England

1. Die endlose See
Der Wind reißt an mir,
reist mit mir.
Siehst du sie fliegen,
alle über die Unendlichkeit
in die endlose Freiheit.
Bin oft hier gewesen.
Habe Kühle unter den Fingern gespürt.
Doch dieses Mal ist es anders.
Trägt an neue Ufer.
Trägt den Teil zum neuen Leben.
Ein Anfang von vielen.

2. Der Strand aus Stein
Da ist dieses unbekannte Licht,
bedeckt von grauen Wolken.
Eine Sehnsucht,
die nach Unendlichkeit strebt.
Doch verstehen kann ich sie nicht.
Sie lebt nicht ohne zu sterben.

3. Die steinernen Begleiter
Durch graue Gassen.
Unter grauem Himmel.
Graue Wegweise.
Graue Augen.
Folgen mir.
Ein wenig Enttäuschung.
Die Freiheit, so eng.
Doch das Gold leuchtet,
an Orten,
an denen ich es niemals erwartete.

4. Der Garten in Stein
Durch das Tor aus Stein,
tritt ein mein Freund.
Sieh die Grenze die es nicht gibt.
Ein Ort aus Leben im Tod aus Stein.
Niemals will ich ihn verlassen.
Die reine Schönheit liegt vor mir.
Doch noch immer gefangen,
man will den Vogel nicht fliegen lassen.
Er sieht den Artgenossen im Wasser zu.
Das Glück liegt in Ketten aus Stein.
Es ist die reinste Schönheit.

5. Der Garten aus Licht
Hier ist die Freiheit.
Hier ist das Licht.
Alle Bedrängnis gefallen.
Hier sind die Höhepunkte von allem.
Dein ganzes Leben, hat hierauf gewartet.
Schau nicht in die Sonne,
schau auf die Freiheit.
Die offensichtlichen Dinge,
spürst du von allein.
Erinnre dich daran
und tu es nicht zu spät.

6. Die Sehnsucht
So schön, doch so allein.
Kann dein Herz
nicht mit mir reisen?
Fliegen, mit Wind
und Möwen übers Meer?
Sich setzen an
den Strand aus Stein?
Ich ließ es niemals dort allein.

Ausstellungseröffnung DREIKLANG

Von links nach rechts: Regina Dittmar (Acrylgemälde), Johannes Höfener (Piano, Keyboarder bei CatoD), Kathrina s. East (Gedichte, Gesang, Sängerin bei CatoD), Feuerwicht (Zeichnungen, Schlagzeug, Drummer bei CatoD), Jörg Honecker (Leiter des jamclub Tübingen).

Am Donnerstag war es endlich soweit: Die Ausstellung DREIKLANG wurde in Tübingen eröffnet. Gezeigt werden in der Musikschule jamclub bis zum 20.12.2019 Zeichnungen von Feuerwicht, Acrylmalereien von Regina Dittmar und ein paar Texte von mir. Die musikalische Gestaltung übernahm die kleine Besetzung von Cataract of Dreams.

K.s.E und Feuerwicht vor den Drucken seiner Zeichnungen Nachtvogel (Aus der Gedichtsammlung "Meine schönste Melodie" und Quadrichon (Siehe auch Titelbild dieser Homepage).

Atme im Leben

Dies ist das Gefühl
dass alles schon gewesen ist
und wir nur noch leben müssen
neu erleben dürfen

Die ganze Nacht daliegen
nicht schlafen
Der quälende Hunger
nach Frühstück
nach Aufstehn
nach Mehr
nach Singen!

Adrenalin in den Adern
Vorfreude zittert in den Fingern
Die Uhr bleibt stehen
und ich warte auf den Morgen
auf Gesang!
auf Musik!

Stehe Mittags auf dem Gang
Da mischen sich Klänge
aus fünf verschiedenen Zimmern
zu fünfzig verschiedenen Liedern
Schaffen unsere eigene Welt

Hier will ich bleiben
Hier bin ich glücklich
Musik in den Adern
Gesang zittert in den Fingern

Weil hier alles vibriert
Weil man hier noch spürt
dass die Welt am Leben ist