Kathrina s. East – Träume & Federn

Das Pseudonym Kathrina s. East verwende ich schon genauso lange, wie ich Texte schreibe. Das sind nun bald zehn Jahre.
Ich möchte mich hinter diesem Namen nicht verstecken.
Einen Künstlernamen zu wählen hat mir vielmehr geholfen, zu mir selbst zu stehen. Es hat mich schließlich dahin gebracht, mich auch außerhalb meiner Kunst nicht mehr zu verstellen.
(Foto: Severin Frank)

Schreiben

Ich schreibe um mich selbst, meine Umgebung und andere Menschen besser zu verstehen. Als jemand der nicht zeichnet, ist es außerdem mein Weg Fantasiebilder in die Wirklichkeit zu übertragen.
Ich veröffentliche Texte, weil ich hoffe, dass andere auf ähnliche Weise verstehen wie ich. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam weiterkommen und schließlich eine Gesellschaft erreichen, die Offenheit zulässt und die Zerbrechlichkeit des Menschseins als Schönheit und nicht als Schwäche versteht.
(Foto: M.H. Nachbearbeitung: Feuerwicht)

Musik

Kaum ein Medium erreicht so schnell die Gefühle eines anderen Menschen wie Musik. Darum sind Liedtexte für mich in erster Linie ähnlich wie Gedichte. Sie wollen aus dem Alltag entführen und einen Raum zum Nachdenken und Reflektieren schaffen.
Ich singe nur ungern Stücke, mit deren Texten ich mich nicht identifizieren kann. Das was auf der Bühne gesagt wird, ist für mich eine Hälfte eines Gesprächs, auch wenn ich die Antworten nicht hören kann. Dementsprechend möchte ich dort nur sagen, was ich in einem Gespräch auch sagen würde.

Fotos

Es gab eine Zeit, das verließ ich das Haus nicht ohne Fotoapparat. Es faszinierte mich, wie anders die Welt auf dem Display einer Digitalkamera aussehen konnte.
Ich fotographiere noch immer viel und gern. Allerdings nicht mehr ganz so viel wie früher. Inzwischen habe ich besser gelernt, die Faszination von Details auch ohne die Hilfe von Fotographien zu sehen. Und das hat mir schon so manchen grauen Tag verschönert.
(Foto: F.M.)

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